Zinsen Vergleich

Sparkonto

April 25th, 2008 at 17:52

Bundesschatzbriefe Zinssätze und Konditionen

Wertpapiere des Bundes
Eine sichere Geldanlage ist das A und O bei den Anlegern, deshalb investieren die meisten auch in sehr solide Sparformen und nehmen lieber weniger Risko mit festen Zinssatz als spekulative Geldanlagen mit evetuellem Totalverlust. Nach dem Motto “lieber den Spatzen in der Hand, als die Taube auf dem Dach” bieten sich da der Bundesschatzbrief an, der allerdings nicht nur zum Geld anlegen gekauft wird, sondern auch als Geschenkidee für Verwandte oder Bekannte.


Anleger achten auf die Bonität des Schuldners
Bundesschatzbriefe bieten zwar keine hohen Zinsen, dafür aber eine kostenloses Verwaltung und darüber hinaus erstklassige Bonität des Schuldners, denn hier ist der Staat der Zinsbringer. Viele Anleger wollen nun einmal keine fetten Zinssätze kassieren oder aber sich mit der Materie komplizierter Anlageformen auseinandersetzen. Im Sprachgebrauch werden diese Papiere auch Bundesschätze genannt.

Bundesschatzbriefe werden nicht an der Börse gehandelt
Kaufen bzw. ordern kann man einen Bundesschatzbrief bei jeder Bank in Deutschland. Die Mindesanlagezeit beträgt 1 Jahr und ist mit einer Sperrfrist behaftet. Höchstbetrag sind hier 5000 Euro pro Monat als Geldanlage pro Person. Ehepaare zum Beispiel können sich somit eine gute Liquidität bei Seite schaffen die nicht mit einem Kursrisiko unterlegen ist. Je länger das Geld angelegt wird, je mehr steigen die Bundeschatzbriefe Zinsen. Im letzten Jahr der Anlagezeit ist der Zinssatz am höchsten, deshalb ist es nich tunbedingt ratsam die Papiere vorzeitig zurückzugeben. Steiegt der Marktzins zwischenzeitlich, können diese gegen die besser verzinsten ausgestauscht werden, dabei ist besonders auf die erneute Sperrfrist zu achten.

Bundesschatzbriefe Typ A

  • Die Laufzeit beträgt hier 6 Jahre
  • Zinsen werden jährlich automatisch ausgezahlt
  • Zinssätze steigen stufenweise an
  • Kapitalertäge sind jährlich zu versteuern ( Zinsabschlag 30 % )
  • Vergessen Sie nicht einen Freistellungsauftrag zu stellen

Bundesschatzbriefe Typ B

  • Laufzeit beträgt hier 7 Jahre ( 12 Monate mehr wie Typ A )
  • Zinsen werden erst zum Zeitpunkt der Endfälligkeit ausgezahlt
  • Zinssatz steigt koninuielrich an
  • Erträge sind zum Ende der Laufzeit zu versteuern
  • Auch bei vorzeitiger Rückgabe unterliegen die Erträge der Zinsabschlagsteuer

Die Geldanlage ist sehr ungeeignet und wird schlecht verzinst, eine bessere Alternative bietet das Sparkonto, denn dort gibt es über 5 % Zinsen bei täglicher Verfügbarkeit.

Welchen Typ sollte man zum Geld anlegen nutzen
Beim Bundesschatzbrief Typ A werden die Zinseneinnhemen jährlich versteuert, so dass nach Abzug des Zinsabschlag weniger Geld zum wieder anlegen zur Verfügung steht. Bei dem Typ B sind während der gesammten Anlagezeit die Zinsen zunächst steuerfrei, somit qwird der Zinseffekt gut genutzt. Bei Fälligkeit der Anlage muss dann aber der gesammte Ertrag auf einmal versteuert werden. Hier kann man schnell über der Sparerfreibetrag rutschen, der vermutlich bei einer Auszahlung jedes Jahr unterschritten würde.

Gebühren und Kosten
Für die Verwaltung von Bundeswertpapiere verlangen Banken wie Sparkasse oder Volksbank generell Gebühren.  Wer seine Papiere gebührenfrei verwalten lassen möchte, kann diese auch direkt bei der Bundeswertpapierverwaltung in Bad Homburg ins Depot buchen lassen. Voraussetzung hierfür ist die Eröffnung eines Schuldbuchkontos, wobei die Einrichtung und die anschließenden Käufe und Rückgaben ebenfalls kostenlos erfolgen.

 

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