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Sparkonto

April 28th, 2008 at 07:20

Gold als Geldanlage sehr beliebt

Geld anlegen in Gold
Gold ist bei vielen Anlegern derzeit eine sehr beliebte Form der Geldanlage. Angesichts der weltweit anziehenden Inflationsraten und der unsicheren Situation an den Finanzmärkten wundert es nicht, dass Gold in diesem Jahr erstmals zeitweise über die Marke von 1.000 US$ je Unze steigen konnte. Setzte die Mehrheit der Anleger vor Jahrzehnten noch mit Barren und Münzen auf steigende Goldpreise, so ist es faktisch kaum noch zu beobachten, dass kurzfristig orientierte Investoren tatsächlich physisches Gold kaufen und zum Geld anlegen nutzen.


Anleger spekulieren oftmals mit Optionsscheine
Denn ein Kauf von physischem Gold ist mit einer Reihe von Nachteilen wie der relativ hohen Ankauf und Verkaufsspanne, der Lagersicherheit und der langsamen Geschwindigkeit bei der Transaktionsausführung verbunden. Zudem sind die Kursschwankungen bei Gold im Vergleich zu anderen Anlageformen relativ gering. Daher ist es heute zur Normalität geworden, dass spekulative Anleger mit einem Margin Sparkonto, Derivaten oder Goldminenaktien auf einen steigenden Goldpreis setzen.

Goldminen Aktien proftieren vom Goldpreis
In der Theorie sind es gerade die Goldminenaktien, welche besonders von einem steigenden Goldpreis profitieren. Betragen die Förderkosten beispielsweise 500 US$ je Unze, so wirkt sich ein Anstieg des Goldpreises von 600 US$ auf 1.000 US$ wie ein Hebel auf die Profitabilität einer Mine aus. Daher gelten Goldminenaktien als jene Investments, welche theoretisch besonders stark von anziehenden Goldnotierungen profitieren können.

Faktoren der Analyse
Allerdings gibt es bei Goldminen neben dem Goldpreis noch zahlreiche weitere unternehmensspezifische Faktoren, welche den Kurs einer Aktie gravierend beeinflussen können. Besonders die politischen Rahmenbedingungen sind für Goldminenwerte ein nicht zu unterschätzender Geldanlage Faktor. Dies trifft insbesondere auf Unternehmen zu, welche über Goldvorkommen in politisch oder rechtlich unsicheren Gebieten verfügen. Als Brennpunkt politischer Instabilität gilt neben Afrika derzeit vor allem Südamerika. Hier besteht nach den politischen Reformen in Venezuela die Gefahr, dass weitere Länder diesem Beispiel folgen könnten.

Südamerika als bevorzugtes Land
In der nordamerikanischen Investmentszene wird derzeit insbesondere die Situation im Andenstaat Ecuador heiß diskutiert. So verabschiedete die Staatsregierung jüngst ein Gesetz, welches es theoretisch ermöglicht, die Förderrechte der Goldminenbetreiber des Landes massiv zu beschneiden. Allerdings ist die juristische Situation in diesem Land alles andere als leicht durchschaubar und transparent, so dass über die tatsächlichen Auswirkungen für die hier tätigen Minenbetreiber nur spekuliert werden kann.

Handel an der Börse
Für Investoren stellt sich hierbei insbesondere die Frage, inwieweit die börsennotierten Gesellschaften auch in Zukunft ihre Förderrechte wahrnehmen können. Aufgrund der akuten Unsicherheiten ist es bei den Aktien der in Ecuador tätigen Goldminenbetreiber zu einem regelrechten Ausverkauf gekommen. Einige Werte verloren innerhalb von wenigen Tagen mehr als  70 Prozent an Wert. Allerdings meinen einige Marktbeobachter mittlerweile, dass diese Abschläge übertrieben sind. Es gibt gute Gründe, dass der politische Eingriff seitens der ecuadorianischen Regierung nicht so drastisch sein wird, wie einige Anleger derzeit befürchten. Wir haben für Sie daher einige der heißen - und spekulativen - Minenwerte unter die Lupe genommen.

Zum Thema finden Sie weitere gute Informationen: Gold, Silber, Uran Aktien-Blog berichtet täglich über Nebenwerte aus Trend-Branchen, u. a. über Rohstoffe.

 

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